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Der Arbeitskreis Literatur und Psychoanalyse wurde 1974 von den Psychoanalytikern Johannes Cremerius und Frederick Wyatt und den Literaturwissenschaftlern Wolfram Mauser und Carl Pietzcker gegründet und besteht seit 1981 als eingetragener gemeinnütziger Verein. Von Anfang an führte er regelmäßig (jährlich) literaturpsychologische Arbeitstagungen durch. Diese Tagungen wurden bald zu einer festen Einrichtung und fanden Jahr um Jahr mehr Zuspruch. Hier war es möglich, die theoretischen Erkenntnisse und die klinischen Erfahrungen der Psychoanalyse am Beispiel von Dichtung als einer Form imaginativer Vergegenwärtigung psychischer Phänomene zu erproben, aber auch bislang wenig beachtete Dimensionen des Literarischen zu erschließen. Dies geschah bewußt auf einem ureigenen Gebiete der Psychoanalyse. Durch gemeinsame Forschung konnte darüber hinaus ein Beitrag dazu geleistet werden, der Psychoanalyse als wissenschaftlicher Disziplin nach Jahren der Verfemung und des Verbots wieder Geltung zu verschaffen.